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auf wiedersehen amerika…

Oktober 20th, 2003 | By Christoph in Allgemein, USA Reise 2003 | No Comments »

tja, ein bissl komisch ist es schon, das gefuehl, nach 3 wochen in den “staaten” , wieder abzureisen. ein bisschen traurig und aber mehr schoen – traurig darueber, dass man sich langsam etwas eingelebt hat und sogar ein bisschen heimisch fuehlt, die sprache nicht mehr als barriere wahrnimmt, sondern sie einfach spricht, die leute , die vor 1,5 wochen noch voellig fremd waren, mittlerweile zu sehr guten freunden geworden sind, und nun fuer sehr lange zeit wieder nach hause zu fahren.

aber umsomehr freue ich mich auf mein zuhause, meine freunde und familie , von dem ich bisher noch nie so weit und so lange entfernt war. so langsam hat man schon ein wenig das gefuehl von heimweh bekommen, vor allem wenn man mit fieber 10000 km von daheim im bett liegt. umso ueberraschend schoener war dann der heutige letzte richtige tag hier bei meinen verwandten.



Christl hatte ein riesiges familientreffen organisiert, an dem fast die gesamte hier ansaessige sippschaft zusammenkam um gemeinsam zu grillen und zu essen. christl wollte mir die moeglichkeit geben, alle einmal kennenzulernen und gleichzeitig mal ein typisch amerikanisches “picnic” mit hamburgern, hotdogs, cheesecake und vielen anderen leckeren sachen mitzumachen und natuerlich mitzukosten :)

Bei dieser Gelegenheit hatte ich das Vergnuegen Scott kennenzulernen. Scott ist 42 macht auch Musik in 3 Bands (Blues, Classic Rock und Bluegrass) Dieser wurde von Christl vorgewarnt, und hat seine beiden Akkustikgitarren mitgebracht, so dass wir die Gelegenheit hatten etwas zu jammen. Das war nach so langer musikalischer Abstinenz ein riesenspass und auch fuer die anwesenden eine willkommene abwechslung vom vielen essen – erwaente ich irgendwann mal das wort LARGE ;)

Fuer mich wieder mal das signal: Christoph , learn more lyrics und coversongs…

Am abend waren wir dann noch mit Dan, Stacy und ihren Kids Eis essen. Da ist mir mal wieder bewusst geworden , was die hier fuer strecken zuruecklegen, weil alles ziemlich weit auseinanderliegt. Die fahren eben mal schnell zum eis essen soweit wie von jena bis nach erfurt, weil dort die naechste gute eisbar liegt.



jedesmal wenn wir jemanden besucht haben , waren wir mindestens ne dreiviertelstunde mit dem auto unterwegs, tja bin halt a bisserl verwoehnt vom good old jena :)

morgen werd ich dann noch meine neue 2. tasche packen um die ganzen sachen auch nach germany zu bekommen und werde dann morgen 18uhr in den flieger steigen um am dienstag um 8uhr endlich wieder meine ramona im arm halten zu koennen.

ich freu mich natuerlich auch auf den rest von euch und sage hiermit das letzte mal Bye bye aus den USA.

Bis Bald

Christoph

das hat mir gerade noch gefehlt :)

Oktober 15th, 2003 | By Christoph in Allgemein, USA Reise 2003 | No Comments »

so jetzt ist es gleich mitternacht, ich bin krank – morgen hoffentlich wieder gesund , und es schuettet draussen wir aus eimern.

heute war so richtig faulenzen und auskurieren angesagt mit viel trinken, irgendwelchen amipillen, tee und einer xbox :)

mal schaun wies mir morgen so geht. geplant ist noch nix ausser einer kleinen shopping tour am nachmittag. eigentlich sollt es morgen nach philadelphia gehen aber daraus wird leider nix, weil das auto der lieben randee streikt. wurde auf freitag verschoben. da kann ich ja jetzt schonmal beginnen mich darauf zu freuen :)

ich mach mich jetzt ins bett und sage gute nacht und wuensch euch einen schoenen tag :)

zum schluss gibts noch ein schoenes bild vom wochenendausflug an die kueste:

bye bye

Christoph

die ersten bilder

Oktober 14th, 2003 | By Christoph in Allgemein, USA Reise 2003 | No Comments »



Das ist ein Blick vom Empire State Building direkt auf den financial district in New York. Genau dort standen einst die Twin Towers.



Das ist genau die entgegengesetzte Seite vom ersten Bild und es daemmert langsam.



Unsere Bootstour rund um Manhatten und u.a. 20m an der Freiheitstatue vorbei :)



Professor Hause und ich auf einem Fels im Shenandoah Nationalpark (Virginia), durch den wir durchgefahren sind. Die Landschaft war wirklich sehr beeindruckend.



Das ist an der Kueste in der Naehe von Charleston , South Carolina. Man sieht, dass wir uns mittlerweile im Sueden befinden und das Klima dort um einiges waermer ist, so dass sich dort auch Krokodile sehr wohl fuehlen.



Und dieses Bild schiesst den Vogel ab. Das ist eine Toilette auf der Chefetage der Clemson University. Gleich neben an ist das Buro der Direktorin der Uni. Man beachte ausserdem: Tueren – Fehlanzeige. Tja die Unis hier sind halt “weltoffen” ;)



Und nochmal New York vom Empire State B.

Weitere Bilder folgen :)

birthday mal auf amerikanisch

Oktober 13th, 2003 | By Christoph in Allgemein, USA Reise 2003 | No Comments »

halloechen mal wieder,

es ist ja nun schonwieder ein stueckle her, seit ich mich das letzte mal gemeldet habe, lag aber daran, dass ich oft unterwegs war. Da die Verwandtschaft hier sehr gross ist, wurde ich jeden Tag einer anderen Familie vorgestellt, so dass ich mittlerweile fast alle kenne.

Hauptsaechlich waren wir bei Erics Bruder Michel und seiner Frau Randee. Die beiden haben zusammen 3 Kinder, die einen ordentlich auf Trab halten koennen. Dazu kommen noch ein riesiger Hund namens Blue, der eine Mischung aus einem Husky und nochirgendwas ist, eine kleine Teppichratte namens Bobby, eine 4wochen alte Babykatze names Orio und eine fette grosse Katze namens Alice. Man kann sich vorstellen, dass man da ganz schoen zu tun hat. Macht aber “tierischen” spass.

Da war ja dann noch mein Geburtstag. Nochmal ein riesiges Dankeschoen an euch alle. Hab mich sehr ueber eure Mails gefreut. :)

Mein Geburtstag hier war auch sehr schoen. Ich habe nach dem wir aufgestanden sind, mit Eric einen Kuchen gebacken. War zwar nur ein Fertigmischung, aber es musste schnell gehen, weil wir etwas verschlafen hatten. Die war dann aber auch sehr sehr lecker.

Wir waren damit gegen 12uhr fertig und haben uns dann auf den Weg zu Randee gemacht wo dann auch schon die Familie von Erics 2. Buder Dani wartete. Damit war an diesem Nachmittag absolut Fullhouse angesagt, denn Dani hat mit seiner Frau Stacy auch 3 Kinder.

Eine Sache, die mich sehr ueberrascht hat, und die wahrscheinlich hier selbstverstaendlich ist, war, dass mir hier keine gratuliert hat. Von Deutschland ist man es ja eigentlich gewohnt, dass einem fast jeder gratuliert, aber hier scheint das garnicht so verwurzelt zu sein. War etwas ungewohnt, aber nicht schlimm. Aber ein gemeinsames Happy Birthday lied hab ich dann auch noch bekommen und musste die Kerzen auf meinem Kuchen auspusten.

Danach sind wir dann raus gegangen und ich entdeckte hinterm Haus einen kleinen Traktor, den fast jeder Ami mit einem Haus besitzt und seinen Rasen zu maehen, damit man sich bloss nicht bewegen muss :) – erwaehnte ich schon , dass in Amiland, das Auto gleich nach der Familie kommt ? ;)

Natuerlich wollte ich das teil ausprobieren und Michel half mir dabei.

Nach dem ich die ersten 2 Runden mit dem Teil gedreht hatte, was natuerlich einen uebelsten Spass machte – langsam versteh ich warum hier jeder so einen Traktor hat ;) – entdeckten die Kiddies hier das Teil und wollten auch . Also noch schnell einen Anhaenger aus der Garage geholt und drangeschnallt und fertig war die Attraktion des nachmittags und es folgten unendliche Runden auf den grossen Rasen vor dem Haus.

Gegen abend nachdem alle verabschiedet wurden, kehrte so langsam die Ruhe ein und ich schlief auf der Couch vorm Fernseher ein.

Sonntag 12.10.2003:

Fuer heute war geplant, Randee’s Eltern in Maryland zu besuchen, ca. 2 Autostunden von hier entfernt an der Kueste. Wir machten uns so gegen 10 UHr auf den Weg und es verlief alles glatt, solang bis wir nur noch ca. 30 minuten vom Ziel entfernt waren und uns mittem auf einem Strasse im Niemandsland befanden.

Genau der richtige Zeitpunkt fuer den Motor unseres Autos sich selbst zu zerstoeren und mal eben einen Schlauch fuer die Kuehlfluessigkeit zu zerbersten. Als wir anhielten qualmte es volle Kanne aus der Motorhaube, so wie in den ganzen Hollywoodstreifen :)

Tja wir hatten mit Michel zwar einen KfzMechaniker an Bord, doch woher jetzt auf die Schnelle einen neuen Schlauch bekommen ? WIe sollte es auch anders sein, hatte keiner seine Handies richtig aufgeladen – meins ging ja sowieso nicht :)

Mit etwas glueck erreichten wir Randees Eltern, die das notwendige Zeug auftreiben konnten und uns nach ca. 1,5 Stunden erreichten. Nach 2 Stunden hatten wir wieder ein fahrtuechtiges Auto und wir erreichten das voruebergehende zu Hause von Randees Eltern, einen Wohnwagen – natuerlich LARGE – , auf einem Zeltplatz direkt am Meer. Der schoene Blick aufs mehr, der blaue Himmel und der anstehende Sonnenuntergang entschaedigte natuerlich vollends fuer diese Panne. :)

Gestaerkt wurde sich mit einem riesigen Truthahnbraten, und einigen Beilagen.

Nachdem Eric und Michel das Auto nochmal richtig auf Vordermann brachten, nutzte ich die Zeit nochmal ein paar Fotos zu schiessen. An der Kueste konnte man vereinzelt noch Spuren der Verwuestung des letzten Hurricans “Isabel” sehen, der hier volle Kanone drueber gefegt war.

Als es dann langsam Dunkel wurde machten wir uns wieder auf den Heimweg und erreichten so gegen 23:30Uhr unser Zuhause. Die Fahrt war recht lustig, da wir die Kinder von Randee auf dem Ruecksitz hatten , Eric voll erkaeltet war und Kopfschmerzen hatte und laufend vor sich hinsagte: “I hate cars”, “I told you to shut up …”

Endlich angekommen, vielen wir total Knuelle ins Bedde und sind so gegen 11Uhr heute aufgestanden.

Ok, soweit die erlebnisse bisher. Heute machen wir glaub ich mal einen ruhigen Tag.

Also denn, bis bald mal wieder.

Christoph

atlanta und philadelphia

Oktober 9th, 2003 | By Christoph in Allgemein, USA Reise 2003 | No Comments »

hallo mal wieder ich bin wieder da…

ich weiss schon garnicht mehr der wievielte tag das eigentlich ist, aber auf jeden fall sind wir gestern, nachdem wir noch eine Vorlesung an der Uni in Clemson besucht haben, am fruehen abend in atlanta angekommen.

ueberraschenderweise hatten wir unser hotel mitten im zentrum von atlanta. diese hotel , welches auch von der weitverbreiteten Howard Johnson Kette war, hatte alle bisherigen Hotels in den Schatten gestellt. Was uns im 6. Stock erwartete, kann man schon Suite nennen. 2 Zimmer, 2 Fernseher, 3 Telefone – davon eins auf der Toilette, Kuehlschrank, Microwelle und alles mit Holzverziehrungen geschmueckt. Das Bad hatte eine riesige Badewanne – es war einfach ein sehr geniales Zimmer.

nachdem das zimmer komplett besichtigt war und die beweisfotos gemacht waren, ging es auf zu einem stadtbummel nach downtown atlanta. Fazit: if you’re searching for a parkhouse, go to atlanta…

die Seitenstrassen auf dem weg in die innenstadt waren mit parkhaeusern nur so vollgestopft, das war scho krass, soviele parkhaeuser gabs nicht mal in ny.

am abend waren wir dann zuerst im hooters essen, ein restaurant, wo die bedienungen fast nichts anhaben, und welches natuerlich genau dafuer berueht ist ;)

aber sowenig stoff spiegelt sich natuerlich in den preisen wieder und so hat mein prof gleich seinen herzinfarkt weg gehabt, als er am schluss feststellte, dass er fuer sein bier gerade 7$ bezahlt hat ;) shit happens…

danach gings nebenan in einen irish pub wo eine bluesband gespielt hat. und klein christoph liess es sich nicht nehmen, nach einer jamsession zu fragen und dann gleich auf 2 lieder eingeladen zu werden. danach wurden “these guys from germany” noch gefeiert, mussten fotos geben und mit den einheimischen schwarzen tanzen, bis der arzt kam ;) war auf jedenfall ein sehr schoener abend. ach uebrigens hat mich mein prof adoptiert. er wurde auch auf dem klo gefragt, wo denn sein sohn gitarre spielen gelernt hat ;)

so letzte nacht im hotel, nochmal tief luft holen und ab geht’er der peter zum flughafen atlanta. dieses riesen ding hat eher den namen flugempire verdient. war der hammer. nachdem der prof uns seine frau verabschiedet wurden und ronni auch gegen 15uhr in seine flieger machte, nutzte ich die restlichen 3 stunden bis zu meinem flug mit rumlaufen, lesen und … kaffeetrinken. da muss ich gleich irgendwie an liebi denken ;)

so und dann gings endlich los , das erste mal mit delta airlines. der flug in der daemmerung war schon genial, zumal ich noch nie ein gewitter in den wolken beobachten konnte. das sieht sehr geil aus, wenn man von oben auf ein gewitter guggt :)

aber der blick auf philadelpia , wo ich gegen 21 uhr landen sollte, war auch nicht zu verachten.

kurz nach 21uhr wurde ich dann sehr freundlich am flughafen abgeholt. nun warten weitere 1,5 wochen abenteuer auf mich.

da ich aber jetzt zu muede bin um weiter zu schreiben, sag ich hiermit erstmal gute nacht und bis spaeter.

nur noch kurz zu meinem aufenthaltsort: ich bin gerade in norristown bei verwandten. das liegt ca. 45 minuten autofahrt von philadelphia entfernt.

gute nacht.

Christoph

ein bissl was am Rande

Oktober 7th, 2003 | By Christoph in Allgemein, USA Reise 2003 | No Comments »

da mein Prof auch noch fleissig mails schreibt, nutz ich mal die zeit ein bissl meine gedanken zum bisherigen aufenthalt niederzuschreiben.

also ich bin immer noch am aufsaugen der ganzen eindruecke, die ich hier gewinne, aber es gibt schon so einige sachen, die absolut anders sind als bei uns.

ich habe sogar schon das wort herausgefunden,welches in allen bereichen des lebens, stets die groesste bedeutung hat und das ist das wort LARGE.

Egal ob es sich um Preise, oder das Essen bei McDoof handelt. Stets ist alles large. Wenn es kaffe in 3 groessen gibt, dann ist die kleinste groesse nicht etwas “small” sondern TALL. logisch oder ;) ???

meine erste erfahrung mit dem wort, machte ich in New York, als wir am ersten Abend bei McDoof auf dem Timesquare etwas essen wollten. Ich hatte riesigen Hunger und dachte mir ich nehme mal ein grosses menu, so wie ich eins in Dtl. mit grosser cola und pommes erwarten wuerde – also bestellte ich a large meal. was ich bekam war ein kilo pommes, ein becher, so gross wie die grossen Popkornbecher im Kino, voll Cola und einen Burger, der etwa einem RoyalTS aber etwas groesser entsprach.

Ich schaffte natuerlich nur die haelfte und haette da schon platzen koennen.

Bei naechsten mal nahm ich the smallest meal possible und bekam nur ein halbes kilo pommes und nur einen halben wassereimer cola… und schaffte es natuerlich wieder nicht :)

Auf den laborversuch mal das Superlarge Meal zu nehmen, nur um zu sehen, ob ich das dann ueberhaupt noch tragen kann, habe ich bisher verzichtet.

das hat mir gezeigt, dass es hier ueberhaupt nicht schwer ist sau fett zu werden, im gegenteil, man hat eigentlich gar keine andere wahl.

aber komischerweise ist trotzdem alles ziemlich teuer, aber man bekommt kaum was anderes ausser fastfood. Man muss sich dann schon richtig auskennen.

Das beste essen bisher gab es in der Mensa in Clemson, wo man einmalig 6$ beyahlte und dann soviel essen konnte wie man wollte und was fuer eine auswahl sag ich euch. da ist unsere mensa nichts dagegen. man kann zwischen bestimmt 6-8 gerichten waehlen , die in realtime frisch zubereitet werden. Dazu nochmal staende wo es salat, deserts, Eis, Getraenke usw. gibt.

Also das war richtig gut und vor allem auch mal gesund, denn das fastfood ist auch alles richtig fettig und natuerlich – ich erwaehnte es bereits LARGE.

andere andere sache, die ich nicht gedacht haette so krass vorzufinden ist, dass die amis in einigen gebieten sehr pruede sind, was ja eigentlich allg. bekannt ist,ich aber nicht gedacht haette. In NY war es auch garnicht so, aber zb. am Strand in Charleston hatten viele frauen unter dem Bikini sogar noch den BH oder fast nur Badeanzuege, so dass man jaaa kjeine konturen erahnen koennte.

naja, es gibt aber auch sehr viele sachen, die mich positiv ueberrascht haben.

z,b. die hilfsbereitschaft und offenheit der amis.

Es gibt eigentlich keine Kassenschlange in der man steht ohne dass man vom vordermann oder hintermann angesprochen wird und in einen kleinen smalltalk verwickelt wird.

neulich supermarkt kam auf einmal wie aus heiterem himmel: “i like your shoes”

nicht unvorstellbar in dtl. aber ungewoehnlich. In den meisten faellen waeren man wahrscheinlich komisch angeguggt worden, wenn man das zu jemandem gesagt haette. So und anders geht es einem an jeder ecke hier.

ok mir faellt noch mehr ein, aber mein prof. ist jetzt fertig und wir fahren wieder zum hotel.

bis spaeter,

Christoph

finally in clemson

Oktober 6th, 2003 | By Christoph in Allgemein, USA Reise 2003 | No Comments »

so, es ist montag und ich sitze in der bibliothek in clemson, und habe das erste mal internet zugang , der kein vermoegen kostet , nein sogar free ist.

wir werden gleich mal die mensa aufsuchen und etwas gesundes zu uns nehmen.

ist schon ganz schoen beeindruckend wie schoen hier alles ist. sehr ordentlich aber trotzdem gemuetlicher und waermer als die uni bei uns. naja die haben aber auch hammer viel kohle. leisten kann sich von uns wahrscheinlich kaum einer das Studium. 20 000 $ kostet hier ein Jahr MBA Studium, welches aber 2 Jahre geht. Ohne vorher gearbeitet zu haben oder Stipendien geht das nicht. http://www.clemson.edu ist die URL der Uni.

Wir haben gleich einen Termin mit einer Frau, die uns Fragen zum Studium beantwortet. Zum Glueck hab ich noch mind. 1,5 Jahre vor mir, aber der Ronni, der hier mit ist, spielt mit dem Gedanken hier anzufangen, fuer den ist es schon etwas brenzliger.

Mal schaun was es hier noch so schoenes auf dem Campus gibt. Clemson an sich ist eine sehr kleine Stadt, deren Zentrum – downtown – sich auf eine einzige Kreuzung beschraenkt und ein paar Kneipen :)

Ich denke mal , das wir das Abendprogramm fuer heute.

Aber ein Football Stadion ist hier auch, vielleicht gehen wir da nochmal rein, da kann ich dann auch so ein geiles Panoramafoto wie der Sam machen :)

Aber leider ist in der Zeit in der wir hier sind, kein Match. Das Stadion fasst 83000 Plaetze und das soll wirklich immer voll sein. Wie alles hier ist es natuerlich “large”

Ich mach mich dann erstmal los und werde nachher vielleicht noch was schreiben.

Schoenen Abend euch,

Christoph

tag 3,4 und 5 und ueberhaupt

Oktober 5th, 2003 | By Christoph in Allgemein, USA Reise 2003 | No Comments »

so da bin ich mal wieder.

gerade sitzend in charleston, einer etwas kleineren stadt im sueden.

die temperaturen sind hier auch entsprechend, so dass es fast 30 grad sind.

aber erstmal zurueck zum mittwoch.

mittwoch morgens ging es ca. 11uhr raus aus ny richtung sueden. nach 10 stunden waren wir dann in einem kleinen dorf namens front royal angekommen. wir wollten eigentlich noch durch einen national park fahren, aber auf grund der dunkelheit, haben wir uns dann lieber ein quartier gesucht.

essen waren wir dann im “village idiot – stupid name – incredible food ”

und haben einen riesigen hamburger gegessen, der leider es schwach gewuerzt war. ab gegen 21:30 wurde ueberrascht eine pa aufgebaut so dass ab 22uhr eine karaoke show losging. was mich total ueberraschte, und was man in jena bzw. manchen gegenden in dt. nie sehen wuerde war, dass die amis sofort schlange standen und lossingen wollten. das war wie bei der muisikerparty mit liste zum eintragen. und das krasse war , die konnten alle verdammt gut singen. die eine hat unbreak my heart von toni braxton gesungen und das war der hammer. naja ich dachte mir dann so , hier kennt mich eh keiner, also geb ich mal loser von 3 doors down zum besten :) als ich dann der kellnerion, die auch sehr gut singen konnte eine solid cd geschenkt habe und erfahren habe, dass sie auch in einer band singt, wurde ich gebeten einen song von unserer cd zum besten zu geben, naja und … das hab ich dann halt mal gemacht. hab get off my back gesungen und die reaktionen waren durchweg positiv. ein maedel kam danach an und fragte mich :”when does your cd come out in the states ” .. hab ihr dann mal die internet adresse gegeben und gesagt, dass sie sich die cd brennen kann.

auf jedenfall war das noch ein sehr genialer abend. tja was so alles passieren kann in amiland. aber dass die amis feiern konnten, dass musste ich dann gestern erneut feststellen. als wir nach 12 stunden autofahrt dann endlich in charleston ankamen, haben wir dann das erste mal unser hotel tv genutzt und einen film in original sprache geschaut. diesen film sahen wir dann mit ganz anderen augen, da er in mahatten spielte, genau dort wo wir waren.

das permanente grundrauschen der autos, der sound der polizeiautos, alles kannte man jetzt. das war schon krass. die originalfilme wirken auch viel echter als die dt. synchronisationen, da viel mehr nebengeraeusche hoerbar sind.

am naechsten tag – samstag – war dann badetag angesagt und wir sind an die kueste gefahren. das war echt herrlich . knapp 30 grad , keine einzige wolke am himmel und wassertemperatur so um die 23 grad und ordentliche wellen zum reinschmeissen. ab und zu hat man dann etwas weiter draussen delphine springen sehen. das war scho a bisserl traumhaft. aber noch krasser und abenteuerlicher war der fussmarsch zum strand, der mich und meinen professor durhc den nature trail fuehrte. ein pfad, durch ein waldstueck, was aber eher an einen dschungel erinnerte. am eingang wurde vor tieren wie aligatoren und schlangen gewarnt, was wir dann auch sehr ernst nahmen, als auf einmal eine schlange ca. 2 m an uns vorbei zischte. ab da gingen wir dann schon etwas vorsichtiger durch dieses stueck und ich hoffte mit jedem schritt , dass es endlich zu ende sein wuerde. die erwahten aligatoren, waren auch kein scherz sondern pure realitaet, die schwommen naemlich in den umliegenden gewaessern rum und sonnten sich am rand. “don’t feed aligators” stand auf den schildern.

gluecklich heil wieder raus zu sein, fuehren wir dann erstmal in ein nahegelegenes fischrestaurant um ordentlich fisch zu essen.

naja aber wie als deutscher gewohnt platzten wir sofort rein auf einen tisch zu, was den chef ziemlich auf die palme brachte und dieser uns ganz schoen anfuehr. dort gehoert es sich halt , sich einen platz yzuweisen zu lassen. naja ich haette mich auch mal an meinen reisefuehrer erinnern koennnen :)

ok am abend hies es dann charleston altstadt. es begann mit einem gemuetlichen spaziergang, dann gegen 22uhr in einen cd laden – es gibt dort kein ladenschluss gesetz, so dass man in manchen orten auch noch nachts gegen 0uhr cds kaufen kann oder ins spielzeug geschaefft gehen kann.

haha und dort hab ich mir eine gebraucht cd von ty tabour , dem gitarrist von king’s x gekauft fuer 5$. vielleicht hat die der tommi mal noch nicht :)

danach gings dann in eine kleine bar , genuesslich einen cocktail schluerfen und als wir uns dann eignetlich nach hause begeben wollte, kamen wir an einer kneipe mit live musik vorbei, und da konnten wir nicht mehr anders als rein zu gehen. die band spielte richtig geile funk rock musik. wir kamen genau bei dem lied “i will survive” und es klang genauso wie das original. und so war auch der rest des programms. und die amis koennen feieren und tanzen, da koennen sich unsere partys noch ne grosse scheibe abschneiden, sowas hab ich noch nie erlebt. die tanzen einen sofort an, tanzen auf der buehne und ueberall… und wie die tanzen ;) mei liewer scholli…

ok danach waren wir so gegen 3 nach hause und gegen 8uhr heute hat mich dann meine liebe ramona geweckt :)

so und jetzt sitz ich hier und habe seit 3 tagen den ersten pc mit internetanschluss gefunden.

jetzt geht es nochmal fuer ein paar stunden in die stadt, ein bissl guggen und sonne tanken, bevor es jetzt zu unserem endziel clemson geht. ich denke dort werden wir so gegen 8uhr ankommen.

hoffentlich sind die gut drauf, denn clemsons football team hat gestern ganz schoen angeloost :)

ok, mal schaun wann ich euch das naechste mal schreiben kann. ich freu mich immer ueber eure comments :)

ok, also dann gruesst mal alle schoen und sagt ihnen diese seite, falls ich jemanden vergessen habe.

sam pass auf die wohnung und auf die kinder auf… :)

schuessi,

euer christoph

p.s. mir fallen jetzt schon wieder soviele sachen ein die ich vergessen habe , aber ich komm ja auch mal wieder und will euch da auch noch was erzaehlen. koennte schonmal einen beamer organisieren ;)

tag 2 und…

Oktober 2nd, 2003 | By Christoph in Allgemein, USA Reise 2003 | No Comments »

…gleichzeitig letzter tag in nyc.

heute gegen 8uhr sind wir aufgestanden und das sichtlich erschoepfter als gestern noch. kein wunder, waren ja gestern auch 12 h nonstop auf den beinen und auf irgendwelchen hochhaeusern :)

nachdem wir ordentlich amerikanisch gefruehstueckt hatten (einen bagel mit ham&eggs) und einen typisch amer. kaffee der eher tee haette sein koennen :) gings dann los in den financial district, wo wir das erste mal mit der metro gefahren sind. diese hielt dann fast beim ehem. world trade center. war schon krass dieses gebiet. ein riesiges loch so gross wie der gesammte abbe platz inkl goga und intershop tower wuerde ich sagen. aber momentan sieht man nicht mehr soviel davon. ist halt eine riesige baustelle. das “kellergeschoss” steht schon fast wieder, aber ein paar spuren der verwuestung kann man an den raendern schon sehen. das gebaeude der dt. bank hat man uns gesagt, soll abgerissen werden, weil die statiker sagen, es ist instabil. die dt. bank will aber nicht dass es abgerissen wird, deshalb streiten die sich – wo sonst – vor gericht.

naja danach ging es vorbei an der wallstreet und dem supreme court, dem hoechsten gericht in usa, in richtung chinatown. das war auch krass, voll der kulturelle bruch. wenn ich schonmal in chinatown bin, dann will ich auch mal richtig chinesisch essen gehen, also konnte ich ronni davon ueberzeugen uns in ein typisches china restaurant zu setyen , wie sie dort an jeder ecke sind.

voll die hektik da drinnen aber hat gut geschmeckt, huenchen mit reiss und sose, nur dort haengen die huehner direkt im fenster und werden dann vor deinen augen klein gehackt – natuerlich sind die schon gebraten :)

ok voellig vollgefressen gings dann weiter zurueck zur ubahn station um zur 42st 11av an einer boat-tour teilzunehmen.

diese ging dann um halb manhatten drumrum und wir konnten sehr schoene und viele bilder von der skyline machen und auch von der freiheitsstatue, an der wir ca. 20-30 meter vorbeigefahren sind.

nach 2 stunden kamen wir dann wieder an unserem hotel an, welches nicht weit vom hafen entfernt war und wir stellten erstmal fest, dass nyc eine verdammt teure stadt ist.

nach nur 2 tagen haben wir schon locker 200 $ ausgegeben nur fuer essen, eintrittsgelder. hotel und parkgebuehren noch extra.

aber ein schnaeppchen hab ich dann mit meinem professor doch noch gemacht, denn wir haben etwas abseits der touristengegend eine neue speicherkarte fuer meine kamera , die ja leider halbkaputt ist und nur noch fotos machen kann , fuer 80$ erstanden. fuer eine 512mb karte sehr gutes geschaeft.

naja das werden schon noch viele bilder, denn die 256er ist nach new york schon voll.

ok, soviel erstmal dazu, die internetuhr tickt hier wie verrueckt, 6minuten fuer 1 dollar ist schon fett.

ich gruesse euch alle ganz lieb und geh jetzt noch einen trinken am letzten abend in new york. aber natuerlich nur im brown bag :)

schuessi bis bald

christoph

tag 1

Oktober 1st, 2003 | By Christoph in Allgemein, USA Reise 2003 | No Comments »

also heute haben wir voll die kultour

gemacht. zuerst waren wir im central park dann waren wir im guddenheim

museum, im metropolitan museum of art, wobvon wir mit durchrennen nichtmal zu einem

viertel geschafft haben. danach waren wir ca. 2 stunden auf dem empire state

building bis es dunkel war. das war der hammer der blick von da oben. haben

bestimmt an die 100 fotos gemacht und auch videos.

war sehr sehr geil gewesen.

danach sind wir heim gelatscht und sind jetzt erstmal im hotel uns ausruhen

um dann nochmal zum timesquare zu laufen und fotos zu machen.

fuer morgen ist der financial district mit ground zero geplant , danach eine

schiffrundfahrt an der skyline vorbei, nachmittag chinatown und weiter weiss

ich noch garnicht. morgen soll leider schlechtes wetter werdenb, aber dafuer

war heute schon der hammer, was das wetter anging. pure sonne.\

aber diese stadt ist echt verdammt gross. da ist ja berlin , ein klacks

dagegen.