ein bissl was am Rande

da mein Prof auch noch fleissig mails schreibt, nutz ich mal die zeit ein bissl meine gedanken zum bisherigen aufenthalt niederzuschreiben.

also ich bin immer noch am aufsaugen der ganzen eindruecke, die ich hier gewinne, aber es gibt schon so einige sachen, die absolut anders sind als bei uns.

ich habe sogar schon das wort herausgefunden,welches in allen bereichen des lebens, stets die groesste bedeutung hat und das ist das wort LARGE.

Egal ob es sich um Preise, oder das Essen bei McDoof handelt. Stets ist alles large. Wenn es kaffe in 3 groessen gibt, dann ist die kleinste groesse nicht etwas „small“ sondern TALL. logisch oder 😉 ???

meine erste erfahrung mit dem wort, machte ich in New York, als wir am ersten Abend bei McDoof auf dem Timesquare etwas essen wollten. Ich hatte riesigen Hunger und dachte mir ich nehme mal ein grosses menu, so wie ich eins in Dtl. mit grosser cola und pommes erwarten wuerde – also bestellte ich a large meal. was ich bekam war ein kilo pommes, ein becher, so gross wie die grossen Popkornbecher im Kino, voll Cola und einen Burger, der etwa einem RoyalTS aber etwas groesser entsprach.

Ich schaffte natuerlich nur die haelfte und haette da schon platzen koennen.

Bei naechsten mal nahm ich the smallest meal possible und bekam nur ein halbes kilo pommes und nur einen halben wassereimer cola… und schaffte es natuerlich wieder nicht 🙂

Auf den laborversuch mal das Superlarge Meal zu nehmen, nur um zu sehen, ob ich das dann ueberhaupt noch tragen kann, habe ich bisher verzichtet.

das hat mir gezeigt, dass es hier ueberhaupt nicht schwer ist sau fett zu werden, im gegenteil, man hat eigentlich gar keine andere wahl.

aber komischerweise ist trotzdem alles ziemlich teuer, aber man bekommt kaum was anderes ausser fastfood. Man muss sich dann schon richtig auskennen.

Das beste essen bisher gab es in der Mensa in Clemson, wo man einmalig 6$ beyahlte und dann soviel essen konnte wie man wollte und was fuer eine auswahl sag ich euch. da ist unsere mensa nichts dagegen. man kann zwischen bestimmt 6-8 gerichten waehlen , die in realtime frisch zubereitet werden. Dazu nochmal staende wo es salat, deserts, Eis, Getraenke usw. gibt.

Also das war richtig gut und vor allem auch mal gesund, denn das fastfood ist auch alles richtig fettig und natuerlich – ich erwaehnte es bereits LARGE.

andere andere sache, die ich nicht gedacht haette so krass vorzufinden ist, dass die amis in einigen gebieten sehr pruede sind, was ja eigentlich allg. bekannt ist,ich aber nicht gedacht haette. In NY war es auch garnicht so, aber zb. am Strand in Charleston hatten viele frauen unter dem Bikini sogar noch den BH oder fast nur Badeanzuege, so dass man jaaa kjeine konturen erahnen koennte.

naja, es gibt aber auch sehr viele sachen, die mich positiv ueberrascht haben.

z,b. die hilfsbereitschaft und offenheit der amis.

Es gibt eigentlich keine Kassenschlange in der man steht ohne dass man vom vordermann oder hintermann angesprochen wird und in einen kleinen smalltalk verwickelt wird.

neulich supermarkt kam auf einmal wie aus heiterem himmel: „i like your shoes“

nicht unvorstellbar in dtl. aber ungewoehnlich. In den meisten faellen waeren man wahrscheinlich komisch angeguggt worden, wenn man das zu jemandem gesagt haette. So und anders geht es einem an jeder ecke hier.

ok mir faellt noch mehr ein, aber mein prof. ist jetzt fertig und wir fahren wieder zum hotel.

bis spaeter,

Christoph

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