birthday mal auf amerikanisch

halloechen mal wieder,

es ist ja nun schonwieder ein stueckle her, seit ich mich das letzte mal gemeldet habe, lag aber daran, dass ich oft unterwegs war. Da die Verwandtschaft hier sehr gross ist, wurde ich jeden Tag einer anderen Familie vorgestellt, so dass ich mittlerweile fast alle kenne.

Hauptsaechlich waren wir bei Erics Bruder Michel und seiner Frau Randee. Die beiden haben zusammen 3 Kinder, die einen ordentlich auf Trab halten koennen. Dazu kommen noch ein riesiger Hund namens Blue, der eine Mischung aus einem Husky und nochirgendwas ist, eine kleine Teppichratte namens Bobby, eine 4wochen alte Babykatze names Orio und eine fette grosse Katze namens Alice. Man kann sich vorstellen, dass man da ganz schoen zu tun hat. Macht aber „tierischen“ spass.

Da war ja dann noch mein Geburtstag. Nochmal ein riesiges Dankeschoen an euch alle. Hab mich sehr ueber eure Mails gefreut. 🙂

Mein Geburtstag hier war auch sehr schoen. Ich habe nach dem wir aufgestanden sind, mit Eric einen Kuchen gebacken. War zwar nur ein Fertigmischung, aber es musste schnell gehen, weil wir etwas verschlafen hatten. Die war dann aber auch sehr sehr lecker.

Wir waren damit gegen 12uhr fertig und haben uns dann auf den Weg zu Randee gemacht wo dann auch schon die Familie von Erics 2. Buder Dani wartete. Damit war an diesem Nachmittag absolut Fullhouse angesagt, denn Dani hat mit seiner Frau Stacy auch 3 Kinder.

Eine Sache, die mich sehr ueberrascht hat, und die wahrscheinlich hier selbstverstaendlich ist, war, dass mir hier keine gratuliert hat. Von Deutschland ist man es ja eigentlich gewohnt, dass einem fast jeder gratuliert, aber hier scheint das garnicht so verwurzelt zu sein. War etwas ungewohnt, aber nicht schlimm. Aber ein gemeinsames Happy Birthday lied hab ich dann auch noch bekommen und musste die Kerzen auf meinem Kuchen auspusten.

Danach sind wir dann raus gegangen und ich entdeckte hinterm Haus einen kleinen Traktor, den fast jeder Ami mit einem Haus besitzt und seinen Rasen zu maehen, damit man sich bloss nicht bewegen muss 🙂 – erwaehnte ich schon , dass in Amiland, das Auto gleich nach der Familie kommt ? 😉

Natuerlich wollte ich das teil ausprobieren und Michel half mir dabei.

Nach dem ich die ersten 2 Runden mit dem Teil gedreht hatte, was natuerlich einen uebelsten Spass machte – langsam versteh ich warum hier jeder so einen Traktor hat 😉 – entdeckten die Kiddies hier das Teil und wollten auch . Also noch schnell einen Anhaenger aus der Garage geholt und drangeschnallt und fertig war die Attraktion des nachmittags und es folgten unendliche Runden auf den grossen Rasen vor dem Haus.

Gegen abend nachdem alle verabschiedet wurden, kehrte so langsam die Ruhe ein und ich schlief auf der Couch vorm Fernseher ein.

Sonntag 12.10.2003:

Fuer heute war geplant, Randee’s Eltern in Maryland zu besuchen, ca. 2 Autostunden von hier entfernt an der Kueste. Wir machten uns so gegen 10 UHr auf den Weg und es verlief alles glatt, solang bis wir nur noch ca. 30 minuten vom Ziel entfernt waren und uns mittem auf einem Strasse im Niemandsland befanden.

Genau der richtige Zeitpunkt fuer den Motor unseres Autos sich selbst zu zerstoeren und mal eben einen Schlauch fuer die Kuehlfluessigkeit zu zerbersten. Als wir anhielten qualmte es volle Kanne aus der Motorhaube, so wie in den ganzen Hollywoodstreifen 🙂

Tja wir hatten mit Michel zwar einen KfzMechaniker an Bord, doch woher jetzt auf die Schnelle einen neuen Schlauch bekommen ? WIe sollte es auch anders sein, hatte keiner seine Handies richtig aufgeladen – meins ging ja sowieso nicht 🙂

Mit etwas glueck erreichten wir Randees Eltern, die das notwendige Zeug auftreiben konnten und uns nach ca. 1,5 Stunden erreichten. Nach 2 Stunden hatten wir wieder ein fahrtuechtiges Auto und wir erreichten das voruebergehende zu Hause von Randees Eltern, einen Wohnwagen – natuerlich LARGE – , auf einem Zeltplatz direkt am Meer. Der schoene Blick aufs mehr, der blaue Himmel und der anstehende Sonnenuntergang entschaedigte natuerlich vollends fuer diese Panne. 🙂

Gestaerkt wurde sich mit einem riesigen Truthahnbraten, und einigen Beilagen.

Nachdem Eric und Michel das Auto nochmal richtig auf Vordermann brachten, nutzte ich die Zeit nochmal ein paar Fotos zu schiessen. An der Kueste konnte man vereinzelt noch Spuren der Verwuestung des letzten Hurricans „Isabel“ sehen, der hier volle Kanone drueber gefegt war.

Als es dann langsam Dunkel wurde machten wir uns wieder auf den Heimweg und erreichten so gegen 23:30Uhr unser Zuhause. Die Fahrt war recht lustig, da wir die Kinder von Randee auf dem Ruecksitz hatten , Eric voll erkaeltet war und Kopfschmerzen hatte und laufend vor sich hinsagte: „I hate cars“, „I told you to shut up …“

Endlich angekommen, vielen wir total Knuelle ins Bedde und sind so gegen 11Uhr heute aufgestanden.

Ok, soweit die erlebnisse bisher. Heute machen wir glaub ich mal einen ruhigen Tag.

Also denn, bis bald mal wieder.

Christoph

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