auf wiedersehen amerika…

tja, ein bissl komisch ist es schon, das gefuehl, nach 3 wochen in den „staaten“ , wieder abzureisen. ein bisschen traurig und aber mehr schoen – traurig darueber, dass man sich langsam etwas eingelebt hat und sogar ein bisschen heimisch fuehlt, die sprache nicht mehr als barriere wahrnimmt, sondern sie einfach spricht, die leute , die vor 1,5 wochen noch voellig fremd waren, mittlerweile zu sehr guten freunden geworden sind, und nun fuer sehr lange zeit wieder nach hause zu fahren.

aber umsomehr freue ich mich auf mein zuhause, meine freunde und familie , von dem ich bisher noch nie so weit und so lange entfernt war. so langsam hat man schon ein wenig das gefuehl von heimweh bekommen, vor allem wenn man mit fieber 10000 km von daheim im bett liegt. umso ueberraschend schoener war dann der heutige letzte richtige tag hier bei meinen verwandten.



Christl hatte ein riesiges familientreffen organisiert, an dem fast die gesamte hier ansaessige sippschaft zusammenkam um gemeinsam zu grillen und zu essen. christl wollte mir die moeglichkeit geben, alle einmal kennenzulernen und gleichzeitig mal ein typisch amerikanisches „picnic“ mit hamburgern, hotdogs, cheesecake und vielen anderen leckeren sachen mitzumachen und natuerlich mitzukosten 🙂

Bei dieser Gelegenheit hatte ich das Vergnuegen Scott kennenzulernen. Scott ist 42 macht auch Musik in 3 Bands (Blues, Classic Rock und Bluegrass) Dieser wurde von Christl vorgewarnt, und hat seine beiden Akkustikgitarren mitgebracht, so dass wir die Gelegenheit hatten etwas zu jammen. Das war nach so langer musikalischer Abstinenz ein riesenspass und auch fuer die anwesenden eine willkommene abwechslung vom vielen essen – erwaente ich irgendwann mal das wort LARGE 😉

Fuer mich wieder mal das signal: Christoph , learn more lyrics und coversongs…

Am abend waren wir dann noch mit Dan, Stacy und ihren Kids Eis essen. Da ist mir mal wieder bewusst geworden , was die hier fuer strecken zuruecklegen, weil alles ziemlich weit auseinanderliegt. Die fahren eben mal schnell zum eis essen soweit wie von jena bis nach erfurt, weil dort die naechste gute eisbar liegt.



jedesmal wenn wir jemanden besucht haben , waren wir mindestens ne dreiviertelstunde mit dem auto unterwegs, tja bin halt a bisserl verwoehnt vom good old jena 🙂

morgen werd ich dann noch meine neue 2. tasche packen um die ganzen sachen auch nach germany zu bekommen und werde dann morgen 18uhr in den flieger steigen um am dienstag um 8uhr endlich wieder meine ramona im arm halten zu koennen.

ich freu mich natuerlich auch auf den rest von euch und sage hiermit das letzte mal Bye bye aus den USA.

Bis Bald

Christoph

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