Tag 2: komische Sachen

Die ersten Tage in einer neuen Umgebung sind ja bekanntlich die, an denen einem viele Sachen auffallen, die anders im Vergleich zur Heimat sind.
Fangen wir mal an:

Die Wasserhaehne:
Die armen Englaender, die sind wirklich arm dran, denn in allen Wohnungen in denen ich bisher war, gibt es keine Mischbatterien fuer warmes und kaltes Wasser. Es sind immer zwei Wasserhaehne, mit Warmen und kaltem Wasser, die aber mindestens 20 cm auseinander sind. D.h. man muss beim Haendewaschen also immer hinundher, damit man sich nicht die Hand verbrennt…

Halbnackte Maedchen, bei Minusgraden:
Als ich gestern abend schwer bepackt mit meinem Einkauf nach Hause gelaufen bin, weil ich mal wieder den Bus verpasst hatte, kamen mit gegen 18Uhr schaarenweise kleine aufgestylete Girlies entgegen, die kaum was anhatten. Ich meine wenn es Sommer waere und und noch am Abend angenehme 25 Grad , aber es war nahe bei 0 Grad. Naja ich habe dann erfahren, dass das hier normal zu sein scheint, und die durch den Alkohol nicht merken, dass es eigentlich kalt ist.

Ausschilderungen:
Also das scheint etwas zu sein, was noch optimiert werden koennte. Von Dtl. ist man es gewohnt, wenn man an jeder Strassenecke ein Strassenschild hat, wodurch man immer weiss, wo man gerade ist. Sowas koennte ich hier ab und an auch mal gebrauchen, aber hier muss man etwas laenger suchen, bis man das naechste Schild findet.
Genauso das Bussystem. Ich werde sicherlich noch eine Weile beobachten muessen, bevor ich das komplett verstanden habe, denn den Plaenen an der Bushaltestelle kann man nicht wirklich entnehmen, welche Linien denn von hier aus fahren. Auch mein Busfahrplan aus Papier verraet mir nicht, welche Buslinie denn wo ueberall haellt. Aber das wird shcon noch 🙂

Heute hab ich auf alle Faelle erstmal noch uni-frei und werde nachher meinen Englishtest machen, mit dem ich dann in ein bestimmtes Kurslevel eingestuft werde.
Morgen gehts dann richtig los. Ausserdem werde ich mir heute noch ein paar wichtige Dinge wie Geschirr besorgen und mal noch ein bissl die Stadt erkunden.
Vorhin habe ich Paul kennen gelernt. Paul ist teilzeit in der Verwaltung des Studentenwohnheims beschaeftigt und hauptberuflich Musiker. Er hat mir ein bisschen ueber die lokale Musikszene erzaehlt und will mir morgen ein paar Adressen von Clubs und Bands geben. Auf jeden Fall scheint Derby soetwas wie Jena zu sein, zumindestens was die Bandszene angeht. Er meinte es gibt hier sehr viele gute Bands und fast jeder macht hier irgendwie Musik. Das klingt doch erstmal gut. Dem ganzen werde ich die naechsten Tage mal nachgehen.

Ok, soviel zu meinen ersten Eindruecken.

Bis die Tage,
Euer Christoph

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