London, Besuch aus Deutschland und Birmingham


Also wie versprochen hier ein kleiner Bericht aus London. Sicherlich habt ihr schon alle mal durch die Galerie gestoebert.

London
Unser Zug nach London ging frueh um 6Uhr und wir erreichten 2 Stunden spaeter den Bahnhof St. Pancreas. Mit der Tube zur Jugendherberge nahe der Haltestelle Kansel Green. Gegen 11Uhr waren wir dann endlich mit Fruehstuecken und einchecken fertig, so dass wir uns wieder mit der Tube in Richtung City machen konnten. Unsere erste Station war das British Museum, welches wir aufgrund akkutem Zeitmangels nur 1 Stunde besichtigen konnten. Um einen ersten Eindruck und ein paar Gruppenfotos reicher stiegen machten wir uns diesmal mit dem Bus weiter ins Zentrum richtung Trafalgar Square. Die Busfahrt war sehr cool, da ich einen Platz oben vorn ergattern konnte und somit eine sehr gute Aussicht auf die Fussgaenger hatte, die mit schnellem Schritt gerade noch so ihr leben retten konnten, den als Busfahrer ist man in London gnadenlos 🙂

Nachdem wir Tony Blair kurz die Leviten gelesen haben, schauten wir beim grossen Ben vorbei und statteten auch der Queen einen Besuch ab. Leider konnten wir sie nicht zu einem gemeinsamen Kaffeekraenzchen mit Camilla ueberreden – diese zickige Queen.

Langsam spuehrten wir London auch schon in unseren Beinen und es wurde langsam dunkel. Ein guter Zeitpunkt um zur Towerbridge zu pilgern und diese in voller Beleuchtung zu betrachten – ein beeindruckender Anblick.

Danach machten wir uns dann durchgefrohren auf den Heimweg, denn wir wollten zumindestens ein wenig Schlaf tanken bevor wir uns am naechsten Tag wieder auf der Weg in die City machten. Das mit dem Schlafen wurde mal wieder nicht so richtig was…

Am naechsten Tag haben wir uns dann etwas mehr aufgesplittet und ich habe mich mit Annegail und Claire Richtung Soho und Chinatown gemacht. Nach erfolgreichem Rendevouz mit Kompanie Fritz, Sain und MJ sind wir dann in den auf den ersten Blick billigsten Chinesen gegangen, und haben superlecker bei absolut unfreundlicher Bedienung gegessen – billig wars leider auch nur auf dem Prospekt…

Frisch gestaerkt gings dann zum riesigen Markt in Camden Town. Das war das Beeidruckensde des kompletten Londontripps, da wir Dinge wie das London Eye oder Madame Tussauds aufgrund zu geringen Studentenermaessigungen ausgelassen hatten.
Auf diesem Markt gab es eigentlich alles – verrueckte und abgefahrene Leute an jeder Ecke, billige Klammoten und lauter skuriles Zeug zu kaufen, was kein Mensch braucht, u.a. sehr viel Gothic kram. Ich habe mir dort fuer 25 Pfund ein paar leckere neue Schuhe gegoennt, was recht preiswert war. Es ist schwer zu beschreiben, aber man muss das einfach mal gesehen haben.

Danach noch einen kleinen Muffin und einen lecker Kakao im Cafe Nero und dann gings auch schon wieder zurueck nach Derby.
Voellig im Eimer kamen wir gegen 22Uhr wieder an und es konnten mich keine 10 Pferde mehr bewegen, doch noch zur Abschiedsparty fuer Calebs Bruder zu gehen, der am naechsten Tag wieder gen USA gereist ist.

Montag:
Auf diesen Tag freute ich mich sehr, denn Carsten und Olli hatten mir am Freitag zuvor von Ihren Reiseplaenen erzaehlt.
Nach ewigen Irrfahrten, zum bersten gespannten Nerven und noMoney und Sprit im Tank kamen sie gegen 20Uhr in Derby an. Nach dem ich rausgefunden habe wo das Ambulance Center ist, konnte ich die beiden gestrandeten auch Abholen. Hach war das schoen 🙂
Als erstes sind wir erstmal tanken, dann heim und etwas kraft tanken.
Da der Abend gegen 23Uhr zwar noch in Deutschland jung ist, in Derby aber eigentlich schon die Buegersteige 5 Stunden eher hochgeklappt werden, beschlossen wir uns einen der Clubs aufzusuchen, die auch mal bis 1Uhr aufhaben.
Schliesslich gingen wir 3 Kerle wieder ins Coyote Wild. Zu unserer Ueberraschung war diesmal auch die Stimmung am Anfang gut und wir teilten uns ein gemeinsames Guiness und feierten die erfolgreiche Ankunft.
Da wir aussehen, als ob wir Rockmusik moegen, wurden wir auch gleich von 3 Maedels ins „Blue note“ eingeladen, wo am Montag abend Rockdisse ist. Die 5 Pfund Eintritt waren zwar auf den ersten Blick abschreckend, jedoch war es durch die 2 Freigetraenke ein schnaeppchen.
Gut gelaunt und abgetanzt machten wir uns dann gegen 2Uhr wieder auf den Heimweg 😉

Mittwoch

Da ich Mittwoch frei hatte, beschlossen wir mal gemeinsam mit Carstens Bus nach Birmingham zu fahren, da Manchester doch zu wweit entfernt war.
Nachdem wir uns wieder durch den inkonsistenten Schilderdschungel gekaempft hatten, kamen wir nach ca. 90 Minuten in der Baustellenstadt Birmingham an. Eigentlich kann ich hier schon aufhoeren zu schreiben, denn wenn man sich wie wir nicht vorher genaustens informiert, was man sich in Brimingham anschauen moechten, und direkt ins Zentrum faehrt, dann findet man ausser Baustellen nicht viel. Wir haben dann unsere Zeit in Musikgeschaeften, CD Laeden und Einkaufspassagen verbracht.
Da ich um 17Uhr ein Telefoninterview mit DASDING von SWR ueber Artistnews hatte, haben wir auch in einem der Cafes gelernt, dass englischer Latte Machiato eigentlich ein Esspresso ist – toll. Was dann Espresso ist, weis ich nicht, auf jeden Fall war in meinem Latte Machiato keine Milch drin…
Als wir uns dann gegen 19Uhr wieder Richtung Tiefgarade Einkaufszentrum machten, wurden wir Zeuge einer Schlaegerei von 2 rivalisierenden Banden, die sich clevererweise mitten im Einkaufszentrum dreschen mussten. Die gaffende Masse und die Securityleute verwandelten die Birminghammer Goethegalerie in Sekundenschnelle in ein 3 stoeckiges Colloseum. Passiert ist zum Glueck nichts und wir hofften, dass die Typen ihren Kampf nicht unbedingt in der Tiefgarage fortsetzen wuerden…
Danach gings wieder heim und ich hatte das erste Mal das Vergnuegen unseren Bandbus zu fahren.

So, hiermit haette ich euch erstmal wieder auf den neusten Stand gebracht. Heute abend werde ich mit Oli und Carsten das Ranbies rocken und wir machen hiermit also den Tourauftakt der „Solid rocks great and Britain tour“ 🙂

CU
Christoph, Carsten und Oli.

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