Eine verrueckte Woche

Es ist Freitag 13:00 Uhr und ich sitze mal wieder in der Bibliothek und habe noch exakt 3 Stunden um mein letztes Assignment fuer heute abzugeben. Die vergange Woche habe ich damit verbracht seit Sonntag krank zu sein und wie ein kaputter an meinen Hausarbeiten zu schreiben und zu arbeiten.
Waerend ich am Montag noch dachte ich wuerde mit meinem JAVA Onlineshop so ca. am Mittwoch fertig werden, dachte ich am Mittwoch dass noch 2 weitere Wochen ganz gut waeren – dummerweise ist heute Deadline. Naja es waere ja schoen gewesen, wenn es nur JAVA gewesen waere, aber in Graphics muss ich gleich an ganzes Portfolio von Mathematikaufgaben mit allerlei Matrizenoperationen abgegeben und unser Multimedia Management & Production Gruppenprojekt – das mit Jule in der Hauptrolle – verlangt auch noch nach einer 1000 Woerter Critical Evaluation, sowie einer Dokumentation der Design Process. Und nicht zu vergessen die Dokumentation, Report und Critical Evaluation fuer den Java Shop. Da Dokumentation wie immer bis zum Schluss liegen bleibt, habe ich gestern Abend in ca. 8 Stunden etwas mehr als 3500 Woerter produziert, 60 Seiten Quelltext ausgedruckt, 100 Seiten API Dokumentation gedruckt, sowie literweise „English Breakfast Tea“ konsumiert.
Nach max. 4 Stunden taeglichen Schlafes ist es ein beruhigendes Gefuehl „fast“ fertig zu sein, denn die naechste Woche wartet auch schon 🙂 Das heisst dann im Klartext:

Montag 10Uhr: Praesentation und Vortrag zum Multimedia Gruppenprojekt
Donnerstag 12:00Uhr : Praesentation meines JAVA Webshops und anschliessende 20 minuetige muendliche Pruefung.

Freitag 16Uhr: Abgabe meiner OpenGL Animation eines bekloppten Schneemannes, der von einer SChneewalze ueberfahren wird. Das ganze sieht aus wie ein Computerspiel von vor 25 Jahren und hat mich Wochen gekostet sie zu erstellen. Eine Animation von Hand mit OpenGL zu coden wuensche ich echt niemandem – dann lieber was interaktives, aber wenn man sich auch noch selbst eine Timeline basteln muss, was man von Flash und Co. her kennt, dann wird das ganze recht ungemuetlich und fitzelig.

Allem in allem waren die vergangenen Woche so ziemlich die produktivsten in meiner gesamten Studienzeit, was mich schon etwas stolz macht. Die Zeit die man in England in den Vorlesungen und Tuturials verbringt es wahnsinnig gering im Vergleich zu der Zeit , die man nebenbei an Aufgaben arbeitet. Ein Gespraech mit einem Prof. bestaetigte , dass dies auch anliegen hier sei.
Ich hoffe jetzt nur, dass die Endnoten entsprechend Positiv ausfallen und das meine FH Brandenburg mir auch alles so anerkennt, wie ich das gern haette.

So ich suche jetzt meinen Rueckflug raus und ueberwinde mich dann hoffentlich an meinen letzten zwei Aufgaben weiter zu rechnen….es sind ja noch 2 Stunden und 45 Minuten …. 😉

Ciao
Christoph

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