Unser Trip nach Wales letztes Wochenende

So wir sind heil und mit vielen neuen wunderschoenen Eindruecken wieder angekommen.

Die Galerie mit allen Bildern der Reise gibt es hier.
Freitag 19.05.2005

Gegen 13Uhr holten mich Fritz, Caleb, Calum und Anett mit unseren – diesmal etwas kleineren Auto – bei mir in der Lonsdale Hall ab. Als sie vorfuhren, dachte ich zuerst es ist nur ein kleienr Corsa, der sich dann aber doch als Nissan Almera entpuppte und ich hatte schon etwas sorgen, da wir ja wieder eine Nacht im Auto pennen wollten, um Geld zu sparen. Aber dazu spaeter mehr.

Wir machten uns also auf den Weg nach Cardiff, wo Calum’s Eltern wohnen. Dafuer benoetigten wir ca. 3 Stunden, inkl. einiger falscher Abfahrten und Pausen 🙂
Als wir dann endlich da waren, empfing uns Cardiff mit wunderschoenem Wetter und einen superschicken Park auf unserem Weg in einer Cafe unserer Wahl in der Innenstadt.
Der Cafe Latte schmeckte umso besser, als wir noch ein Kaffee mit Sonnenstrahlen fanden und es war ein super Start unseres Trips.

So langsam wurden wir dann aber auch hungrig, so dass wir uns gegen 19Uhr auf den Weg zu Calum’s Eltern ausserhalb von Cardiff machten.
Calum’s Mum empfing uns dann sehr herzlich mit absolutly amazing Chilli con Carne, so dass wir uns dort die hungrigen Baeuche vollgeschlagen haben.

Nach einer kurzen Verdauungsphase und Frischmachen, stuertzten wir uns ins Nachtleben von Cardiff und Calum’s Mum war so freundlich uns in die Stadt zu fahren. So kam es dass wir zu sechst in einem PkW gequetscht nach Cardiff fuhren 🙂

Dann begann der nervenaufreibende Run auf einen Club. Urspruenglich wollten wir Calum’s Freunde bei einer Geburtstagsfeier in einem Club treffen, doch leider kamen wir nicht rein „No trainers allowed, sorry“
Hmm, Calum hatte dann die gloreiche Idee seine braunen Socken ueber seine weissen Turnschuhe zu ziehen. Erst hielt ich das fuer eine bekloppte Idee, aber es sah dann garnicht so schlecht aus, ein bisschen wie italienische Lederschuhe, aber der Rest von uns hatte TUrnschuhe, so dass wir auch diesmal nicht, auch am Hintereingang, nicht reinkamen.
Das ging uns dann in 3 weiteren Clubs genauso, bis wir endlich das Moloko fanden, was zwar 3 Pfund Eintritt wollte, aber wenigstens nichts gegen turnschuhtragende Internationals hatte 🙂
Im Moloko wars eigentlich recht stylisch, so dass wir bis ca. 1Uhr dort blieben und uns dann auf die Suche nach einem Taxi nach Hause machten.
Zu Hause warteten dann eine sehr bequeme Schlafgelegenheit auf uns.

Samstag
Das Fruehstueck war vorzueglichst, so dass wir gegen 12Uhr, nach dem wir uns herzlichst bei Mr. und Mrs. Mils fuer die Gastfreundschaft bedankt hatten, unsere Reise in Richtung Westwales fortsetzten.

Unser Endziel war an diesem Tag das kleine Dorf Solva im Westen von Wales. Auf unserem Weg dorthin machten wir des oefteren an den wunderschoenen Straenden halt und hatten ein super Lunch in einer Hoehle, die uns auch vor dem ploetzlich einsetzenden Regen schuetzen – das Abenteuer hatte begonnen 🙂

Gegen 18Uhr kamen wir dann in Solva an und beschlossen, dass wir die nacht ueber hier bleiben. Solva lag in einer kleinen Bucht direkt an einem kleinen Hafen. Genau am Hafen war auch eine kleine Kneipe, in der wir dann zum Dinner einkehrten. Fritz und ich bestellten Fisch (Cod) mit Chips und gemuese, und als das essen 2 Minuten spaeter schon serviert wurde, meinten wir zu der Kellnerin, dass es hoechstwahrscheinlich jemand anderem gehoert, da wir doch gerade erst vor 2 Minuten bestellt hatten. Tja leier war es dann doch unser essen…. Geschmeckt hat es eben wir Mikrowelle, dabei haette ich so gern frischen Fisch gegessen, wenn man schon direkt am Wasser ist.

Danach haben wir erstmal die Gegend erkundet und eine schoene kleine Stelle in einer kleinen, ich nenn’s mal Miniburg, gefunden, wo wir es uns gemuetlich machten, mit ein paar Bier, Wein und Chips. Wir erkundeten die Berge und fanden, dass dies die beste Stelle war, die wir finden konnten, denn der Ausblick den man auf diesem Berg direkt am Wasser hatte war in dem Licht der untergehenden Sonne einfach unbeschreiblich.

Die Bilder da koennen nur in Ansaetzen wiedergeben, wie das wirklich aussah. Ein tolles Erlebnis. Da es daraufhin mit Gewittern anfing machten wir uns dann in unsere kleine Burg. Gegen 22Uhr wurde es uns dann aber auch trotz Dach ueberm Kopf zu kalt und wir gingen noch auf ein Bier in den Pub. Da wir auch da gegen 23:30 Uhr rausflogen, machten wir uns dann ins Auto – unserem Bett.
Da die Karre diesmal noch kleiner war als bei der Schottlandreise, meinte Caleb es ist eigentlich obligatorisch, dass man das nur im Vollrausch ertragen kann, aber es ging dann gluecklicherweise doch und ich weiss nun , dass ich auch im Sitzen mit einer Decke und einem Kissen ca. 6 Stunden mit ein paar kurzen Aufwachern schlafen kann 🙂


Sonntag

So gegen 8Uhr aufgewacht machten wir uns nach einer kurzen Morgentoilette auf den Weg, denn fruehstuecken wollten wir in diesem Laden nicht nochmal. Gefruehstueckt haben wir dann in einem anderen Nest, dessen Name ich noch rausfinde, und zwar hatten wir ein sehr ueppiges traditional Breakfast mit Eggs, beans, bacon and toast.

Gut gestaerkt ging die Rueckfahrt weiter. Calum war unser neuer Navigator – mittlerweile hasst er Landkarten – und er fuehrte uns durch den noerdlichen Teil von Wales durchs Gebirge. Das war ebenfalls sehr schoen. Viele Berge, riesige Wiesen mit haufenweise Schafen – wir mussten dabei immer an unseren naechsten Barbequeabend denken 🙂 – Kuehen, und Pferden – Natur pur.

Gegen 21Uhr kamen wir dann etwas ermuedet in Derby an. Ich denke jeder hat sich unmittelbar danach in die Falle geschmissen und war froh wieder ein richtiges Bett zu haben.
Allem in allem eine super Reise, die jeden von uns nur ca. 30 Pfund an Fahrtkosten gekostet hat, einer Menge Spass und vielen schoenen Erinnerungsfotos. Wales bekommt daher unsere gemeinsame Empfehlung vor Schottland.


Montag

Heute gegen 13Uhr hatte ich dann auch den ersten Teil meiner muendlichen Pruefung meines Cambridge Certificate of Proficiency welches meiner Meinung nach sehr gut lief. Leider hab ich noch kein Ergebnis, aber ich hatte keine Probleme beim Antworten. Der Ablauf war so, dass ich zusammen mit Francisco, einem spanischen Studenten in dem Raum sass und die Pruefering uns fragen stellte. Anfangs mussten wir sagen wo wir herkommen, ob wir englisch toll finden, und ob es in unserem Land sehr wichtig ist englisch zu sprechen. Danach kam der schwierigere Part und zwar mussten wir dann zu zweit antworten, was sich als etwas seltsam darstellte, da wir z.b. zusammen ein Bild beschreiben sollten, dafuer eine Minute Zeit hatte. Was aber nun, wenn der eine sich gern Reden hoert und nach 50 Sekunden immer noch nicht aufhoert? Zum Glueck war Francisco immer recht fair in der Hinsicht und hat mich dann auch zu Wort kommen lassen, falls er mit Reden angefangen hat. Seltsam wars trotzdem. Tja werden wir sehen was dabei rauskommt.

Ok, das war ja wieder mal ein etwas laengerer Bericht und ich sage bis bald.

Christoph

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